Mit neuen Steuer­systemen von AP&T konnte die Produktions­leistung von Steertec gesteigert werden

„Eine phantastische Verbesserung. Dank der neuen Steuersysteme von AP&T konnte die Produktions­leistung in unserer vorhandenen Pressen­anlage wesentlich gesteigert werden. Durch die vereinfachte Programmierung konnten auch gleichzeitig die Zykluszeiten verkürzt werden.“ Diese Aussage stammt von Thomas Häfner, dem sehr zufriedenen Werkleiter von Steertec im norwegischen Raufoss.

Die Aufrüstung älterer Pressen und Produktions­anlagen durch neue Elektro- und Elektronikanlagen gewinnt in der Geschäfts­tätigkeit von AP&T zunehmend an Bedeutung. Ein modernes Steuersystem kann an einer alten Presse Wunder bewirken.

„Ein Umbau ist häufig ein ausgesprochen kosten­effektiver Weg zur deutlichen Verbesserung von Zuverlässigkeit und Produktivität. Unabhängig vom Fabrikat der Presse können wir sicherstellen, dass der Kunde eine Lösung erhält, die den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist“, erklärt Roger Frölander, Fachmann für Umbauten bei AP&T Press Systems.

Die neuen Steuersysteme von AP&T haben die Zykluszeiten deutlich verkürzt und die Produktionsleistung erheblich gesteigert.
Steertec hat sich auf Aluminiumbauteile im Kaltumformverfahren spezialisiert. Das Werkstück rechts wird zum Bauteil links umgeformt.

Aluminium­bauteile für die Automobil­branche

Einer der Kunden, die in letzter Zeit eine Modernisierung seiner Produktions­anlage mit Hilfe von AP&T vorgenommen haben, ist Steertec im norwegischen Raufoss. Dieses Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Aluminium­bauteilen im Kalt­umformverfahren für PKW spezialisiert und produziert Teile für die Lenkung. Zu den Kunden von Steertec zählen die deutschen Premiummarken BMW, Daimler, Porsche und Audi.

„Aufgrund der Zusammenarbeit mit einigen der weltweit besten Automarken müssen wir ausgesprochen hohe Anforderungen an Qualität und Liefer­präzision erfüllen. Daher haben wir in den letzten Jahren hart und zielstrebig daran gearbeitet, den Standort Raufoss technologisch und wirtschaftlich konsequent zu optimieren“, erzählt Häfner.

Neue Steuer­systeme für ältere Pressen

Im Jahr 2010 zog Steertec in ein vollkommen neues Werk um, das um die eigentliche Produktions­anlage herum gebaut worden war, damit die Arbeits­abläufe möglichst effektiv gestaltet werden konnten. Der Umzug fand übrigens ohne eine einzige Betriebs­unterbrechung statt! Die zehn damals zum Maschinenpark gehörenden Pressen liefen gut, aber die alten Steuer­systeme aus den 80-er Jahren ließen sich nur schwierig programmieren und verursachten häufig Betriebs­störungen. Nach einleitenden Gesprächen mit AP&T, von dem Steertec schon früher Automations­anlagen bestellt hatte, wurde beschlossen im Jahr 2012 die Aufrüstung und den Umbau von fünf älteren Hydraulik­pressen durchzuführen: eine Presse mit einer Leistung von 400 Tonnen, eine mit 200 Tonnen und drei mit 100 Tonnen in einer Linie. Gleichzeitig wurde eine vollkommen neue, an den kunden­seitigen Bedarf angepasste AP&T-Presse bestellt. Im Sommer 2013 war die gesamte neue Anlage installiert und in Betrieb genommen.

„Die neue Anlage hat eine unglaubliche Verbesserung gebracht. Wir haben jetzt einen stabilen und zuverlässigen Prozess bei einer Verkürzung der Zykluszeiten. Die Produktions­leistung der Pressenanlage hat sich wesentlich verbessert“, freut sich Häfner. 

Während die alten Steuersysteme schwer zu bedienen und zu begreifen waren, sind die neuen das absolute Gegenteil. Die Steuersysteme von AP&T sind bedienerfreundlich gestaltet. Nach einer kurzen Schulung kann jeder Bediener die Programmierung jetzt selber übernehmen. Dank des besseren Know-hows und der größeren Verantwortung konnte bei den Mitarbeitern auch noch mehr Engagement festgestellt werden, einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren von Steertec.

Kunden­spezifische Presse mit individueller Steuerung

Als Steertec sich gleichzeitig entschied, den Maschinenpark erstmals seit mehr als 20 Jahren durch eine neue Presse zu erweitern, wurde AP&T vor eine anspruchsvolle Herausforderung gestellt. Die Erfüllung der Anforderungen an die Produktions­präzision machte eine absolut ungewöhnliche Lösung erforderlich.

„Als Ergebnis unserer Bemühungen liegt jetzt eine kunden­spezifische Presse mit einer separaten Pumpe für jede der sieben Zylinder­funktionen/Achsen vor. Dank der individuellen Steuerung können mehrere Operationen gleichzeitig, vollkommen unabhängig voneinander und ohne gegenseitige Auswirkungen ablaufen. Das ist absolut entscheidend in diesem ungewöhnlichen Prozessablauf“, erklärt Frölander.

Die neue Presse mit einer Kapazität von einer Million Bauteile pro Jahr hat alle Erwartungen erfüllt.

„Die Maschine überzeugt mit absoluten Spitzenleistungen“, betont Häfner sichtbar stolz.

Zum Geschäft mit AP&T gehört auch ein Vertrag über die jährliche Wartung der neuen Presse.

„Es ist ungeheuer wichtig, dass die Produktion ohne Störungen läuft. Daher haben wir einen Wartungs­vertrag mit AP&T unterzeichnet. Wir streben eine langfristige Zusammenarbeit auf der Grundlage von Vertrauen und Professionalität an. Bisher hat AP&T alle Zusagen uneingeschränkt eingehalten. So vermittelt man Zuversicht in Bezug auf die Zukunft“, meint Häfner.

Steertec im Überblick 

  • Spezialhersteller von Aluminium­bauteilen im Kalt­umformverfahren für die PKW-Branche Produktion von Bauteilen für die Lenkung. 
  • Herstellung von 40 bis 60 verschiedenen Artikeln in einem hoch­automatisierten Produktions­prozess. 
  • Das Unternehmen hat seinen Sitz im norwegischen Raufoss und beschäftigt etwa 45 Mitarbeiter. 
  • Es gehört zur Willi Elbe Gruppe mit Hauptsitz in Deutschland. 
  • Das Unternehmen hat gerade in eine neue Anlage von AP&T investiert: Es wurden neue Steuersysteme für fünf vorhandene Pressen (AP&T LOGOS) sowie eine vollkommen neue, kunden­spezifische Presse von AP&T bestellt.

Oktober 2013

Kontakt­­aufnahme zu AP&T